Fenster+4

Fenster 4:
Johann Hinrich Wichern arbeitete erst seit kurzem als Lehrer und Pfarrer in der Sonntagsschule. Unter der Woche machte er viele Hausbesuche und sah die Not, das Elend und die Armut. Wichern war entsetzt und wollte helfen. Er brachte Decken, Kleider und Essen bei seinen Besuchen mit. Aber diese Hilfe reichte ihm nicht. Er wollte die vernachlässigten Kinder aus den schlimmen Zuständen herausholen. Mit Hilfe einiger reicher Männer gründete er ein „Rettungshaus“. Ein wohlhabender Bürger stellte ihm ein altes Bauernhaus zur Verfügung. Dort zog der25jährige Wichern im Jahr 1833 mit seiner Mutter ein. Bald lebten hier zwölf Jungs im Alter von 5 bis 16 Jahren bei ihm.